Demnächst erscheint das Magazin über das asia spa in Schaffhausen

Schnitt-1Herzlich willkommen im asia spa Schaffhausen. Im Herzen von Schaffhausen verwöhnt das asia spa demnächst mit faszinierenden, fernöstlichen Entspannungsritualen. Das asia spa ist ein Design Spa und lädt ein, laden Sie ein, inspirierende Momente und für Körper, Geist und Seele erholsame Auszeiten zu genießen. Im Fitnessbereich trainieren die Gäste an modernsten Technogym Geräten. In der Sauna kommen Gäste zur Ruhe und erholen sich bei sanftem Schwitzen und einzigartigen Aufgusszeremonien. Sie erleben im Spa wohltuende Massagen und genießen die Harmonie und Reinigungs- und Pflegerituale in im Hamam. Demnächst erscheint ein Magazin zu Eröffnung. Die Redaktion lag in unseren Händen.

Ein neuer Ort mitten in Schaffhausen

Das asia spa ist ein Rückzugsort mitten im belebten, quirligen, pulsierenden Zentrum von Schaffhausen zwischen einer neu entstandenen Shopping Passage, Business- und Wohngebäuden. „Wir wenden uns mit unserem Angebot ganz besonders an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der großen, in Schaffhausen ansässigen Unternehmen und an die Menschen, die in den Bürogebäuden in der Stadt ihre Arbeitsplätze haben“, erklärt Spa-Manager Alexander Matt. Der Zugang zum asia spa erfolgt entweder über das Hotel und die Hotelrezeption oder direkt über das Löwengässchen von der auf dem Bleiche Areal neu entstandenen Passage aus. Das arcona LIVING SCHAFFHAUSEN und das asia spa. Hotel und Spa befinden sich im selben Gebäudekomplex auf dem Bleiche Areal.

Das Magazin

Wir möchten mit unserer Kommunikation Neugierde und Sehnsüchte wecken und alle, die Wellness, Sauna und Asien mögen, dazu einladen mit uns auf eine virtuelle Entdeckungstour zu gehen. Blätter Sie durch unserem Magazin, wir stellen Ihnen exklusiv das neue asia spa Schaffhausen vor.

Unsere Empfehlung

 

Auch wir lassen unseren Alltag am liebsten hinter uns und würden am liebsten täglich eintauchen in die Wärme und Geborgenheit im neuen asia spa. 

 

Foto: Hamburger Architekturbüro Geising + Böker 

 

 

 

 

Projekt Solymar Therme Bad Mergentheim – Magazin zum Start

VScreenshot 2014-10-28 11.57.13or wenigen Wochen, am 3. Oktober 2014, eröffnete nach einem einmonatigen Probebetrieb die Solymar Therme in Bad Mergentheim neu. Die Stadt Bad Mergentheim und der neue Betreiber der Therme setzen mit dem Bad ein Ausrufezeichen im Main-Tauber-Kreis und sogar über die Kreisgrenzen hinaus. Zur Eröffnung ist ein Magazin erschienen, das in einer Auflage von 540.000 Exemplaren erschienen ist. Satz und Layout erledigten Oliver Hunke und die Agentur seitenweise mit Sitz in Bielefeld und Berlin. Die Texte fürs Magazin und Medienmitteilungen haben wir gemacht.

Eine Investition in die Zukunft

Die Verantwortlichen haben während der Bauzeit mehr als 30 Millionen Euro in die Hand genommen und das Geld in die neue Solymar Therme investiert. Sie haben ein neues, zeitgemäßes Konzept umgesetzt. Entstanden ist eine Therme mit einem attraktiven Sport- und Familienbad, mehreren Thermalinnen- und Thermalaußenbecken mit vielen unterschiedlichen Wasserattraktionen und befüllt mit dem wertvollen Heilwasser aus der Paulsquelle sowie eine großzügige Saunalandschaft mit hoher Aufenthaltsqualität. Vom Saunagarten und den Terrassen der Solymar Therme aus eröffnet sich ein einzigartiger Blick hinaus auf das Liebliche Taubertal.

Lust auf Therme

Der Betreibe, die Solymar Therme GmbH & Co.KGr hat schon vor der Eröffnung über die Veränderungen und Neuigkeiten aus der Solymar Therme informiert und  im Magazin zu einem virtuellen Rundgang eingeladen, bei dem die Leser nicht nur Wissenswertes über die Therme erfahren haben. Neben dem praktischen Nutzwert des Magazins mit Öffnungszeiten, Angeboten, Tarifzonen und einigen Besonderheiten ging es uns in erster Linie darum, Lust auf das Entspannen im Sole-Wasser der Paulsquelle und beim Saunabaden machen.

Glückwunsch

Der Start war erfolgreich. Wir freuen uns mit der Solymar Therme GmbH & Co.KG, der Stadt Bad Mergehntheim und allen Thermenfans zwischen Würzburg und Heilbronn.

Verbindliche Regeln für Bürgerbeteiligung – warum und wie funktioniert das?

B4 Grafik IMG_4233Die Stadt Überlingen hat am Freitag vor den Herbstferien Bürgerinnen und Bürger über die vorbildliche Bürgerbeteiligung, so wie sie die Stadt Heidelberg praktiziert, informiert. Wolfgang Erichson, Bürgermeister in Heidelberg im Dezernat für Integration, Chancengleichheit und Bürgerdienste, stellte die Heidelberger Leitlinien Überlinger Bürgerinnen und Bürgern in einer öffentlichen Veranstaltung im Museumssaal vor.

Exkurs in die Landesgartenschaustadt Überlingen

Anlass für die Information ist die Forderung nach Bürgerbeteiligung beim Thema Landesgartenschau 2020 in Überlingen. Hier steht die Stadt vor dem Problem, dass es bereits 2011 und 2012 Bürgerwerkstätten gab. Die Bürger entwickelten ihre Visionen wie ein künftiger Bürgerpark aussehen soll. Die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung flossen bereits in den Auslobungstext für einen städtebaulichen Ideenwettbewerb ein. Im Siegerentwurf des Büros relais Landschaftsarchitekten sind die Anregungen, zum Beispiel der Wunsch, das Ufer des Bodensees zu renaturieren,  berücksichtigt. Am 28. April 2013 stimmten die Bürgerinnen und Bürger in Überlingen bei einem Bürgerentscheid dann dafür, dass die Stadt die Landesgartenschau 2020 – auf Grundlage des Siegerentwurfs – ausrichtet. Die Verfallszeit von Informationen oder auch das Gedächtnis der Bürger ist aber sehr kurz. 2014 poppt in der Stadt plötzlich wieder die Frage nach Bürgerbeteiligung auf. Zu Wort melden sich Bürgerinnen und Bürger, die sich an der Bürgerbeteiligung vor dem Bürgerentscheid gar nicht beteiligt hatten. Manche sind erst später nach Überlingen gezogen oder haben sich damals noch nicht für das kommunale Thema interessiert. Infrage stellen die „neu“ engagierten Bürger jetzt die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung, die bereits stattfand, und sie sind konkret gegen die Renaturierung des Seeufers. Ihre Unzufriedenheit bringen die Bürger gegenüber der Verwaltung zum Ausdruck, die so zum Buhmann wird.

Bürgerbeteiligung schafft Vertrauen

Heidelberg hat sich Leitlinien für Bürgerbeteiligung gegeben, die verbindlich sind. Nach Einschätzung von Bürgermeister Wolfgang Erichson hat die verbindliche Bürgerbeteiligung das gegenseitige Vertrauen in Heidelberg vergrößert.

Studie zum Thema

Entscheidungen werden zudem, wie die Anfang September veröffentlichte Studie der Bertelsmann Stiftung t/hs.xsl/nachrichten_122050.htm) zeigt, eher akzeptiert, selbst wenn Bürgerinnen und Bürger inhaltlich nicht zustimmen, sofern die Bürgerinnen und Bürger beteiligt waren. 

Verbindliche Spielregeln

Bürgermeister Wolfgang Erichson sagte, das Ziel in Heidelberg war es, verbindliche Spielregeln festzulegen, die anerkannt werden. Wissenschaftlich begleitet hatte die Entwicklung der Leitlinien für die 150.000 Einwohner Stadt Prof. Dr. Helmut Klages. Handlungsbedarf hatte die Stadt Heidelberg gesehen, da Bürgerinnen und Bürger heute andere, höhere Ansprüche an Teilhabe stellen. Das Interesse an kommunalen Themen sei in den vergangenen Jahren zudem wieder größer geworden.

Mehrheit möchte Chance auf Beteiligung

Der Bürgermeister berichtete, für dreiviertel der Bürger sei es wichtig, dass sie sich beteiligen können. Das bedeute aber nicht, dass sie sich tatsächlich beteiligen. Die vom Gemeinderat beschlossenen Leitlinien der Bürgerbeteiligung sind in Heidelberg Ortsrecht. Es gibt eine Satzung – das heißt die Bürgerinnen und Bürger haben einen Rechtsanspruch auf Bürgerbeteiligung.

Ein Fazit

Die Erfahrung, die die Stadt Heidelberg mit ihrer verbindlichen Bürgerbeteiligung machte, ist nach Aussage von Bürgermeister Wolfgang Erichson sehr gut. Hauptmotiv der Bürger, sich zu beteiligen, ist vor allem die persönliche Betroffenheit. Eine kleinere Gruppe habe zudem ein generelles Interesse daran, was in der Stadt passiert. 57 Prozent der Bürger möchten sich hauptsächlich informieren, so Bürgermeister Wolfgang Erichson. 39 Prozent wollten ihren persönlichen Standpunkt äußern. Die Mehrheit bewerte die frühzeitige Information und die verbindlichen Regeln sehr positiv. Ein Konsens lasse sich nicht immer erreichen. Unterschiedliche Bürgermeinungen treffen aufeinander. Bei Bürgerbeteiligungen vergrößerten sich Schnittmengen.

Verbindliche Regeln zur Bürgerbeteiligung

Heidelbergs Bürgerinnen und Bürger werden frühzeitig in die kommunalen Planungen eingebunden und sind damit wichtige Ideengeber für die Fachverwaltung und für den städtischen Gemeinderat. Damit Bürgerbeteiligung zuverlässig funktioniert, wurden in Heidelberg gemeinsam mit den Bürgern Leitlinien für mitgestaltende Bürgerbeteiligung entwickelt. 2012 wurden diese einstimmig durch den Heidelberger Gemeinderat beschlossen.

Transparente Entscheidungen

Anhand einer Vorhabenliste können sich Heidelberger Bürgerinnen und Bürger frühzeitig über laufende städtische Vorhaben und zukünftige Projekte informieren. Neben dem aktuellen Planungsstand finden sich in der Liste auch Informationen zu Projektkosten sowie die jeweiligen Ansprechpartner. Damit erleichtert die Vorhabenliste den Dialog zwischen Stadt und Bürgerschaft und ermöglicht die frühzeitige Mitgestaltung bei Projekten. Fragen zur Bürgerbeteiligung beantwortet eine städtische Koordinationsstelle.

Wir kümmern uns um Kommunikation

Wir kümmern uns um die Kommunikation der Stadt Überlingen, haben die BürgerInfo mit dem Heidelberger Bürgermeister Wolfgang Erichson für das am 5. November erscheinende Mitteilungsblatt der Stadt und die Homepage zusammengefasst. Wir berichten über die Bürgerbeteiligung in Überlingen seit Ende 2011. Zuletzt nahmen wir am Spaziergang über den heutigen Campingplatz und eine Infoveranstaltung zum selben Thema teil.

 Foto: Quelle Vortrag Wolfgang Erichson, Bürgermeister in Heidelberg im Dezernat für Integration, Chancengleichheit und Bürgerdienster, Stadt Heidelberg

Wir können auch Gemeinschaftsschule erklären – Aufbruchstimmung in der Gemeinschaftsschule Salem

Gemeinschaftsschule IMG_3349Wir haben Freude daran, uns immer wieder mit neuen Themen auseinanderzusetzen und zuzuhören. Wir helfen gern dabei auch komplexe Sachverhalte zu kommunizieren – und unser Besuch in der Gemeinschaftsschule, ein Ausflug in die Praxis der grün-roten Bildungspolitik hat uns viel Spaß gemacht. Die Gemeinde Salem hat es sich zum Ziel gesetzt, ihre Bürgerinnen und Bürger über kommunale Themen in verständlicher Sprache zu informieren. Dabei unterstützen wir das Rathaus.

Wir können auch Gemeinschaftsschule

Mit Begeisterung sind die 80 Schülerinnen und Schüler der Kassen 5a, 5b und 5c sowie Lehrer der Gemeinschaftsschule Salem ins neue Schuljahr gestartet. Statt unter Druck lernen die Kinder eigenverantwortlich. Noten und Klassenarbeiten in der herkömmlichen Formgibt es in der Gemeinschaftsschule nicht und deswegen auch keine Misserfolge. Die Zehnjährigen arbeiten konzentriert in einer neuen Lernumgebung. Sie motivieren sich gegenseitig. Neue und bisher ausschließlich gute Erfahrungen machen auch die Lehrer, die in der Schule die Rolle von Lernbegleitern und Lerncoaches übernehmen. Bei ihnen herrscht nach den ersten Wochen noch immer Aufbruchstimmung. Schulleiter Emil Bauscher erklärt: „Wir sind eine lernende Schule.“

So funktioniert die Schule

Während die Schülerinnen und Schüler früher in den Klassenzimmern, Fachräumen und zu Hause sitzend lernten, bringt sie die Gemeinschaftsschule in Bewegung. An der Schule erleben sie eine neuartige Lernumgebung mit Stehtischen, Sitzecken und mit einem eigenen Arbeitsplatz. Eine der drei fünften Klassen ist eine Inklusionsklasse, in die Schülerinnen und Schüler von der inklusiven Grundschule in Mimmenhausen an die Gemeinschaftsschule wechselten. Der Schultag beginnt für alle ab 7.45 Uhr mit dem Ankommen in der Schule. Die Kinder der drei fünften Klassen, die unverbindliche Empfehlungen für die Werkrealschule, die Realschule oder das Gymnasium hatten, treffen sich zunächst mit ihren Lehrern, die in der Gemeinschaftsschule Lernbegleiter heißen, in den Klassenzimmern. Dort planen die Kinder ihren Tag und legen fest, welche persönlichen Lernziele sie in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch erreichen möchten. Den Schülern und Schülerinnen werden im Rahmen des rhythmisierten Tageablaufs weiterhin genügend Möglichkeiten eingeräumt gemeinschaftliches und kooperatives Lernen in Partner- oder Gruppenarbeit einzuüben.

Selbstverantwortliches Lernen

Spätestens um 8.20 Uhr wechseln die Klassen ins Lernatelier. Dort hat jede Fünftklässlerin und jeder Fünftklässler seinen eigenen Arbeitsplatz. Die Schüler finden im Lernatelier alle Arbeitsunterlagen. Ihr Lernziel haben die Kinder vor Augen – ein Lernplan hängt an ihrem Arbeitsplatz. Die Schüler erarbeiten sich selbständig Inhalte üben und wiederholen den Lernstoff. Hausaufgaben gibt es nicht mehr, da alle Arbeiten in der Schule erledigt werden können.

Mucksmäuschenstill im Lernatelier

Im Lernatelier herrscht eine ruhige Arbeitsatmosphäre. Vier bis fünf Fachlehrer sind in dem Raum gleichzeitig anwesend. Falls die Kinder Hilfe benötigen, können sie die Lehrer, die das Lernen der Kinder begleiten, direkt fragen. In einem Lerntagebuch dokumentieren die Schüler jeweils ihre persönlichen Fortschritte. Bevor sie zum Beispiel in Englisch den nächst schwierigen Aufgabenbereich angehen, überprüfen sie ihren persönlichen Leistungsstand mit einem Gelingensnachweis. Wer 83 Prozent richtig macht, kann auf das nächst höhere Niveau wechseln.

Gelingensnachweise

Alle Schülerinnen und Schüler beginnen mit Aufgaben auf dem leichtesten Niveau, dem Mindeststandard M. Nicht alle Schüler müssen gleich viel üben, um zum Beispiel beim „Kopfrechnen“ auf das nächste höhere Niveau, den Regelstandard R oder den Expertenstandard E zu kommen. In der Gemeinschaftsschule lernen die Kinder auf drei Leveln, mit den Standards der Haupt- und Realschule und des Gymnasiums. Die Gelingensnachweise, die Klassenarbeiten ersetzen, können die Kinder dann ablegen , wenn sie die Ziele eines Kompetenzbereiches erreicht haben. Von den Fachlehrern, den Lernbegleitern erhalten die Kinder eine individuelle Rückmeldung, damit sie verstehen, weshalb sie im Einzelfall nicht erfolgreich waren. Nach einer erneuten Übungsphase schreibt der Schüler/ die Schülerin einen weiteren Gelingensnachweis. Leistungstarke Schüler und Schülerinnen spornen, wenn es um dasErreichen von Zielen geht, die anderen an, so Karin Hiestand, stellvertretende Schulleiterin.

Lerncoach ist Ansprechpartner

Wichtige Ansprechpartner der Kinder sind die Lerncoaches. Das sind sieben Lehrerinnen und Lehrer. Sie unterrichten im Idealfall die Kinder nicht, sondern sind Bezugspersonen und Berater in Sachen Lernen. Während die Kinder im Lernatelier arbeiten, besuchen sie auch, entweder einzeln oder in Gruppen von zwei bis drei Kindern ihren Lerncoach. Die Lerncoaches lassen die Kinder berichten und schauen die Lerntagebücher an. Sie erfahren von den Kindern, was sie gearbeitet haben und welche Lernziele sie sich gesetzt haben. Die Kinder sollen selbst überlegen und erkennen, was sie an ihrem Lernen möglicherweise ändern können (sollten). Mit dem Lerncoach können Kinder auch über Persönliches sprechen. Mindestens alle zwei bis drei Wochen treffen sich die Schüler mit ihrem Lerncoach. Wenn ein Kind Bedarf hat, kann es sich außerdem jederzeit beim Lerncoach melden. Die Gespräche sind vertraulich. Zeit, die die Lerncoaches mit den Kindern verbringen, wird mit einer Unterrichtsstunde auf das Deputat angerechnet. Die Gemeinschaftsschule Salem bietet den Lehrern, unter ihnen auch Realschullehrerinnen und eine Gymnasiallehrerin für Deutsch und Englisch, auch ein Arbeitszeitmodell an: Die Lehrer haben eine nach ihrem Deputat festgelegtePräsenzzeit an der Schule (z.B. 35 Stunden).In dieser Zeit können sie Schüler- und Elterngespräche führen oder, wenn sie als Lernbegleiter gerade nicht gefordert sind, Unterricht vorbereiten sowie Teamsitzungen mit allen GMS- Lehrern abhalten.

Stoff wiederholen

Wenn mehrere Schüler und Schülerinnen feststellen, dass sie noch weitere Informationen zu einem Thema benötigen, haben sie die Möglichkeit einen Input zu besuchen.Dazu nimmt sie der Lernbegleiter vom Lernatelier mit in den Inputraum. Der Lehrer erklärt den Stoff, also zum Beispiel die Grammatikregeln. In dem Zimmer befinden sich keine klassischen Schulmöbel, sondern runde Stehtische. In dem Raum, der auch gleichzeitig der Computerarbeitsraum ist, gibt es 16 Notebooks, mit denen die Schüler und Schülerinnen Aufgaben bearbeiten müssen, die sie zur Erreichung einer Kompetenz benötigen: z.B. Recherchieren, im Leseprogramm Antolin arbeiten oder mit verschiedenen Lernprogrammen Unterrichtsstoff vertiefen und wiederholen.

Fachunterricht in Fachräumen

Vokabeln lernen die Kinder gern miteinander auf dem Marktplatz. In der Nische sitzen die Schüler und Schülerinnen auf bequemen Kissen. Flüstern ist hier, anders als im Lernatelier, wo ein absolutes Sprechverbot untereinander gilt, erlaubt. Die Kinder entscheiden selbst, wann sie ihren Arbeitsplatz im Lernatelier verlassen möchten, um gemeinsam zu üben. Auf der „WieWo“ – Magnettafel zeigt der Schüler mit seinem Namensschild an, wo er sich gerade befindet.“ Naturwissenschaftlicher Fachunterricht, in dem die Kinder auch Experimente machen, findet wie früher im NWA-Fachraum statt. Schule, Alltag, Leben, kurz SAL, ist das Fach, in dem die Schüler den Umgang mit neuen Medien lernen, Sozialkompetenz und Teamfähigkeit trainieren sowie das Lernen lernen.

Gemeinschaftsschule ist Ganztagsschule

An drei Nachmittagen haben die 5.Klässler bis 15.30 Uhr Unterricht.
Montags findet das Fach SAL Schule – Alltag – Leben statt. Die Schüler und Schülerinnen besuchen jeden der drei angebotenen Kurse ein Trimester lang (Sozialkompetenztraining, Lernen lernen und Medienerziehung) und wechseln dann. Dienstags werden 6 Clubs im Bereich englische Sprache, Naturwissenschaften und Technisches Arbeiten angeboten. Auch hier wechseln die Schüler und Schülerinnen nach jedem Trimester, sodass sie alle drei Bereiche abgedeckt haben. Am Donnerstag finden die Neigungsangebote statt. Die Kinder können eine AG aus den Bereichen Sport, Werken, Kunst, Nähen, Theater, Musik und Tanz auswählen und wechseln in der Regel nach einem halben Jahr.

Unterrichtsmaterialien auf digitaler Plattform

Eine wichtige Rolle spielt bei der Vorbereitung des Unterrichts die Digitale Lernumgebung, kurz DiLer. Lehrer verschiedener Schulen stellen Arbeitspakete auf die Plattform und tauschen Unterrichtsmaterialien aus, erklärt Karin Hiestand. Mittlerweile gibt es zwar auch Schulbücher für die Gemeinschaftsschule, die Schule möchte aber zunächst auf die neuen Bildungspläne warten, die für 2016/2017 angekündigt sind. Zudem geht der Trend zu digitalen Materialien. Neben der Materialbörse bietet das Programm DiLer auch die Möglichkeit für Eltern, den individuellen Lernerfolg ihres Kindes zu verfolgen. Dazu wählen sich die Eltern mit einem persönlichen Passwort ein.

Soziale Kompetenz und Disziplin

Bevor sich die Kinder an der Gemeinschaftsschule mit Inhalten befasst haben, haben sie zunächst die Lernmethode trainiert. Sie beginnen als „Starter“ und können „Durchstarter“ werden. Je nachdem wie diszipliniert Kinder arbeiten und sich an Regeln halten, haben sie mehr oder weniger Rechte, dürfen zum Beispiel selbständig im Internet recherchieren oder nicht, oder werden als Helfer eingesetzt.