Der Konstanzer Almanach 2017 ist da

konstanzer-almanachDer Konstanzer Almanach 2017 ist da. Rechtzeitig am ersten Adventswochenende lag das Jahrbuch der Stadt Konstanz, das die Stadt Konstanz und der Verlag Stadler gemeinsam herausgeben, in den Buchhandlungen aus.

Konstanzer Geschichte(n)

Viele Autorinnen und Autoren haben an dem rund 100 Seiten dicken Jahrbuch, das Konstanzer Geschichten und Konstanzer Geschichte erzählt, mitgearbeitet. Begeistert hat mich am Konstanzer Almanach von Anfang an, dass die Autoren in dem Jahrbuch die Chance haben, ein bisschen ausführlicher über Konstanzer Themen zu schreiben. Die Texte sind zwischen 5.000 und bis zu 10.000 Zeichen lang. Wir erfahren im Konstanzer Almanach, was in der Stadt wichtig ist und was die Menschen bewegt.

Die Stadt in „Short Storys“

Die „Short Storys“ handeln von der Entwicklung eines neuen Konstanzer Stadtteils Nördlich Hafner genauso wie zum Beispiel von der Papstwahl am 11.11.1417 in Konstanz oder der Geschichte des Velo- und Motorfahrer-Clubs Konstanz.

Das große Ganze

In unserer digitalen Zeit, in der wir ständig die Wahl zwischen vielen unterschiedlichen Medien, Informationskanälen und sekündlich neuen Informationshäppchen haben, geht uns der Blick fürs große Ganze schnell verloren. Ein Jahrbuch wie der Konstanzer Almanach erzählt anders als die kurzen Nachrichten im Web die ganze(n) Geschichte(n).

Eine Entdeckungsreise

Über den  Auftrag, den Konstanzer Almanach 2017 redaktionell zu begleiten, habe ich mich persönlich sehr gefreut. Die Arbeit war wie eine kleine Entdeckungsreise und hat mir sehr viel Spaß gemacht. Und je länger ich mich mit den Texten befasst habe, desto mehr bin ich zur Überzeugung gekommen, dass der gedruckte Konstanzer Almanach für alle, die sich für ihre Stadt interessieren, eigentlich unverzichtbar ist. Hier geht es zu den Nachrichten der Stadt Konstanz.

Therme Lindau – Das Projekt

therme-lindau-luftbildDirekt an einem der schönsten Ufer des Bodensees entsteht ein neues Bad für Jung und Alt, für Lindauer Bürgerinnen und Bürger und Touristen, für Sportschwimmer und Actionfreaks, für Ruhe- und Erholungssuchende, für Gesundheitsorientierte und Genießer.

Das Magazin der Therme Lindau

Hier geht es zu dem Magazin, das am 15. September 2015 erschienen und in Lindau verteilt worden ist. Ein schöner Auftrag.

Texte für städtisches Mitteilungsblatt

rathaus-20160928_164716Als die Große Kreisstadt Überlingen vor fünf oder sechs Jahren beschloss, ihre Bürgerinnen und Bürger im städtischen Mitteilungsblatt intensiver über die Stadtpolitik zu informieren, holte sie mich ins Boot. Mein Auftrag war es von diesem Zeitpunkt an, Texte über Stadtthemen zu schreiben. Das Ziel, das ich mir steckte, war es von Anfang an, dies in verständlicher Sprache zu tun.

Der Faktencheck

Stadtnachrichten müssen immer inhaltlich korrekt sein, Schludrigkeiten sind nicht erlaubt. Denn das Mitteilungsblatt ist das „Organ“ der Gemeinde oder eben der Stadt. Wo kämen wir also hin, wenn oft sehr komplizierte Sachverhalte im amtlichen Mitteilungsblatt unrichtig oder zu plakativ dargestellt würden oder zum Beispiel falsche Zahlen genannt würden? Das darf im Amtsblatt – anders als in einer Zeitung – nicht passieren.

Gegenlesen hilfreich

Ich maile meine Beiträge nach dem Schreiben deswegen gern zum Faktencheck in die betreffende Abteilung, an meine Gesprächspartner. Das kann der Stadtarchivar sein, wenn es um ein stadtgeschichtliches Thema geht, oder die Abteilung Öffentliche Ordnung, wenn der  Beitrag als Imagegeschichte für den Gemeindevollzugsdienst eingeplant ist, oder die Abteilung Grünflächen, Umwelt und Forst, wenn ich über die städtische Streuobstwiese beim Schloss Rauenstein schreibe und mich mit alten Apfelsorten und Baumschnitt nicht unbedingt auskenne. Der Faktencheck hat sich bewährt. Freigegeben werden die Beiträge dann ganz zum Schluss von der Stadtspitze. Wichtig: Bei den Texten im Mitteilungsblatt handelt es sich um Öffentlichkeitsarbeit und nicht etwa um journalistische Beiträge. Letztendlich entscheidet die Stadtspitze, welche Themen wie ins Mitteilungsblatt kommen. Das ist nicht anders als bei anderen Kunden.

Bloß keine Fachsprache

Von Anfang an war es mein Anspruch, vor allem verständlich zu schreiben und Sachverhalte so darzustellen, dass sich die Bürgerinnen und Bürger auch ohne Vorwissen gut informiert fühlen. Unverständliche Verwaltungssprache, wie sie in Sitzungsvorlagen häufig zu lesen ist, war für mich immer tabu. Ich denke, ich habe es bisher ganz gut hingekriegt. Das Feedback, das ich persönlich für die Stadtnachrichten bekomme, ist meistens erfreulich.

Bürgerinformation ist Bürgerbeteiligung

Meiner Meinung nach braucht jede Stadt informierte Bürgerinnen und Bürger. Jede Bürgerbeteiligung beginnt mit der Information oder umgekehrt Bürgerinformation ist eine Form der Bürgerbeteiligung. Nur informierte Bürgerinnen und Bürger können sich eine eigene Meinung bilden und mitreden. Direkte Kommunikation ist ein Kanal von vielen Kanälen, um die Menschen in der Stadt zu erreichen. Ich denke, je geringer die Reichweite lokaler Zeitungen ist, desto wichtiger wird es für die Rathäuser, auch andere eigene Kommunikationskanäle zu nutzen.

Hier geht es zu Praxisbeispielen.

 

 

Das Bodensee-Therme Magazin im Frühsommer

saunagarten-erweiterung-gut-dsc02334Mit dem vergrößerten, einzigartig schönen Saunagarten und der exzellenten Saunagastronomie hat die Bodensee-Therme einen Mehrwert für ihre Gäste geschaffen. Die als Premium Sauna zertifizierte Sauna der Bodensee-Therme bietet jetzt mehr Platz bei Aufgüssen, mehr Garten, mehr Erholung und noch mehr kulinarischen Genuss. Im Frühsommer haben wir im Auftrag des Betreibers, der Aquapark Management GmbH, ein Magazin für die Bodensee-Therme Überlingen produziert. Fürs Layout war zum ersten Mal die Agentur Gravis in Konstanz zuständig. Die Zusammenarbeit hat Spaß gemacht.

Lichtermeer und Lounge-Musik

Sobald es zu dämmern beginnt und sich der Sommerhimmel über dem See schwarz färbt, verwandelt ein Lichtermeer die Bodensee-Therme in einen magischen Ort. Auf Brüstungen, Mäuerchen, Absätzen und an Beckenrändern reihen sich unzählige kleine Lichter aneinander. Durch farbiges Glas schimmert das LED-Licht in zartgrünen, bläulichen, rosaroten und gelben Farbtönen. Zwischen den Gläsern haben die Thermenmitarbeiter zusätzlich kleine LED-Teelichter platziert. Endlos lange Lichterketten schlängeln sich durch das Bad. Aus der Ferne wirkt das Lichtermeer, als ob Kerzenschein die gesamte Bodensee-Therme illuminieren würde. Leise Lounge-Musik erfüllt an solchen Abenden im gesamten Sport- und Thermalbad sowie im Wellnessbereich den Raum.

Wer weiterlesen möchte, kann sich das PDF anschauen therme_ueberlingen