PR-Projekt „Mystik am Bodensee vom Mittelalter bis zur Moderne“

Dreh IMG_5196Mit einer spektakulären Ausstellung unter dem Titel „Mystik am Bodensee vom Mittelalter bis zur Moderne“ eröffnet das Städtische Museum Überlingen neue Einblicke in die mittelalterliche Frömmigkeit und das individuelle Erleben des Göttlichen, des rational Unerklärlichen. Gleichzeitig veranschaulicht die Ausstellung den Wandel der Spiritualität im Wandel der Zeit. Im Mittelpunkt der Sonderausstellung, die mit einer „Langen Nacht der Mystik“ am Palmsonntag, 29. März 2015, startet, stehen Persönlichkeiten wie der mittelalterliche Mystiker Heinrich Seuse (lateinisch Suso) sowie aktuelle Trendthemen, das Pilgern und die Esoterik, die heute Teil des Lifestyles unserer Gesellschaft sind. Aktuell sind wir damit beschäftigt, Pressetexte für die Ausstellung zu formulieren und das Drehbuch und Drehorte für den Trailer festzulegen. Wieder einmal ein spannendes PR-Projekt.

Mystik ist am Bodensee daheim

Mystik und Spiritualität ziehen die Menschen unserer Zeit zunehmend in ihren Bann. Der Bodensee gilt nicht zuletzt aufgrund seiner international bedeutenden Klosterlandschaft als eine der Mystik besonders nahe stehende Region. Die Strahlkraft der Klöster, die auch als Ausbildungsstätte der Mystiker dienten, war im Mittelalter außerordentlich hoch. Pilgerwege führen durch den Bodenseeraum und kreuzen sich. Zahlreiche „Kraftorte“ am nördlichen Bodenseeufer, wie etwa die Kapelle Maria im Stein nahe Überlingen oder die Wallfahrtskirche St. Maria in Betenbrunn, ziehen auch im 21. Jahrhundert Menschen an. Der Name Betenbrunn leitet sich von einem „christlichen Brunnen“ ab und bezeichnet einen Ort, an dem ursprünglich eine Quelle sprudelte, die in vorchristlicher Zeit als heidnische Kultstätte fungierte. Auch die Zahl der wiederentdeckten nichtchristlichen „Kraftorte“ mit vermeintlich magisch-spiritueller Aufladung und Ausstrahlung nimmt seit einigen Jahrzehnten im Bodenseeraum zu.

 Prominente Mystiker am Bodensee

Während des Mittelalters wirkten am Bodensee epochale Persönlichkeiten wie der später nahezu weltweit verehrte, 1831 selig gesprochene Heinrich Seuse oder bedeutende Mystikerinnen wie Seuses Schülerin Elsbeth Stagel und die während des Konstanzer Konzils wirkende „Gute Beth“, die schon zu Lebzeiten wie eine Volksheilige verehrt wurde. Auch Meister Eckhart, der bekannteste deutschen Mystiker, hielt sich um 1318 im Bodenseeraum auf, unter anderem im Nonnenkloster St. Katharinental bei Diessenhofen und höchstwahrscheinlich auch im Dominikanerkloster in Konstanz, dem heutigen Inselhotel.

 Thema zieht uns in den Bann

Transzendentale Erfahrungen, Wahrheits- und Sinnsuche treiben die Menschen des 21. Jahrhunderts um. Die Sehnsucht nach innerer Ruhe und das Ringen um Gelassenheit sind Phänomene unserer Zeit. Der Begriff „Mystik“ entstammt ursprünglich dem griechischen Wort „myein“ und bedeutet „sich schließen“. Er bezieht sich auf das Schließen von Augen und Mund. Der Begriff „Mystik“ bezeichnet in erster Linie das unmittelbare Erfahren und Erleben des Göttlichen oder Übersinnlichen. Zum ersten Mal widmet sich nun eine Ausstellung der Geschichte der Mystik am Bodensee vom Mittelalter bis zur Moderne.

Das Städtische Museum Überlingen präsentiert

Das Städtische Museum Überlingen versammelt in drei Räumen kostbare Kunstwerke und Kultobjekte zur Mystik am Bodensee. Mehr als 80 teilweise spektakuläre und noch nie gezeigte Bilder, Skulpturen und Objekte aus 1.000 Jahren Kultur- und Geistesgeschichte veranschaulichen die Besonderheiten der Mystik in ihren unterschiedlichen Erscheinungen und Facetten.

 Kraftorte am Bodensee

Zu den Kapiteln und Themen der Ausstellung zählen nicht nur die regionale Mystik des Mittelalters und die damit verbundenen Andachtsbilder. Zentrale Grundbegriffe wie „Spiritualität“ und „Erleuchtung“ werden ebenso illustriert wie die „Kraftorte“, die „Magie“, die „Alchemie“ und die „Esoterik“. Die Schau beschäftigt sich außerdem mit dem Themenkreis „Meditation“, wirft den Blick auf Paracelsus und streift Franz Anton Mesmers Animalischen Magnetismus. Darüber hinaus thematisiert die Ausstellung die Theosophie und Anthroposophie ebenso wie das weite, noch weitgehend unerforschte Feld der Musik in der Mystik.

Ganz große Bandbreite

Zudem werden neuere Entwicklungen aufgezeigt wie das Themenfeld „Asien am Bodensee“, das nach 1900 mit Hermann Hesse und Fritz Mauthner, dem legendären „Buddha vom Bodensee“, und dessen „Mystik ohne Gott“ zunehmend in das Blickfeld rückte. Seit den 1970-er Jahren gibt es buddhistische Zentren in der Umgebung des Bodensees, seit 1999 das überregional bekannte, von Hans Küng mitkonzipierte Weltkloster in Radolfzell. Seit 2009 existiert in Überlingen das in freier Trägerschaft geführte Suso-Haus als bisher einzige offizielle mittelalterliche literarische Gedenkstätte des Landes Baden-Württemberg.

Inspirierende Schau

Die Überlinger Ausstellung versammelt Kunstwerke aller Gattungen einschließlich Film und Fotografie, ferner Audiodokumente, Reliquiare, Kuriositäten und interaktive Installationen, welche die BesucherInnen zur persönlichen experimentellen Erfahrung einladen. Zu den Höhepunkten gehören kostbare mittelalterliche Kultobjekte sowie eine der letzten gemalten „Meditationen“ des populären Expressionisten Alexej von Jawlensky, der mit dem Kloster Beuron in Verbindung stand.

Termin

Sonderausstellung „Mystik am Bodensee vom Mittelalter bis zur Moderne“ von Mittwoch, 1. April, bis 19. Dezember 2015 im Städtischen Museum Überlingen. Die erste Medienmitteilung haben wir heute versandt.

Demnächst erscheint das Magazin über das asia spa in Schaffhausen

Schnitt-1Herzlich willkommen im asia spa Schaffhausen. Im Herzen von Schaffhausen verwöhnt das asia spa demnächst mit faszinierenden, fernöstlichen Entspannungsritualen. Das asia spa ist ein Design Spa und lädt ein, laden Sie ein, inspirierende Momente und für Körper, Geist und Seele erholsame Auszeiten zu genießen. Im Fitnessbereich trainieren die Gäste an modernsten Technogym Geräten. In der Sauna kommen Gäste zur Ruhe und erholen sich bei sanftem Schwitzen und einzigartigen Aufgusszeremonien. Sie erleben im Spa wohltuende Massagen und genießen die Harmonie und Reinigungs- und Pflegerituale in im Hamam. Demnächst erscheint ein Magazin zu Eröffnung. Die Redaktion lag in unseren Händen.

Ein neuer Ort mitten in Schaffhausen

Das asia spa ist ein Rückzugsort mitten im belebten, quirligen, pulsierenden Zentrum von Schaffhausen zwischen einer neu entstandenen Shopping Passage, Business- und Wohngebäuden. „Wir wenden uns mit unserem Angebot ganz besonders an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der großen, in Schaffhausen ansässigen Unternehmen und an die Menschen, die in den Bürogebäuden in der Stadt ihre Arbeitsplätze haben“, erklärt Spa-Manager Alexander Matt. Der Zugang zum asia spa erfolgt entweder über das Hotel und die Hotelrezeption oder direkt über das Löwengässchen von der auf dem Bleiche Areal neu entstandenen Passage aus. Das arcona LIVING SCHAFFHAUSEN und das asia spa. Hotel und Spa befinden sich im selben Gebäudekomplex auf dem Bleiche Areal.

Das Magazin

Wir möchten mit unserer Kommunikation Neugierde und Sehnsüchte wecken und alle, die Wellness, Sauna und Asien mögen, dazu einladen mit uns auf eine virtuelle Entdeckungstour zu gehen. Blätter Sie durch unserem Magazin, wir stellen Ihnen exklusiv das neue asia spa Schaffhausen vor.

Unsere Empfehlung

 

Auch wir lassen unseren Alltag am liebsten hinter uns und würden am liebsten täglich eintauchen in die Wärme und Geborgenheit im neuen asia spa. 

 

Foto: Hamburger Architekturbüro Geising + Böker 

 

 

 

 

Projekt Solymar Therme Bad Mergentheim – Magazin zum Start

VScreenshot 2014-10-28 11.57.13or wenigen Wochen, am 3. Oktober 2014, eröffnete nach einem einmonatigen Probebetrieb die Solymar Therme in Bad Mergentheim neu. Die Stadt Bad Mergentheim und der neue Betreiber der Therme setzen mit dem Bad ein Ausrufezeichen im Main-Tauber-Kreis und sogar über die Kreisgrenzen hinaus. Zur Eröffnung ist ein Magazin erschienen, das in einer Auflage von 540.000 Exemplaren erschienen ist. Satz und Layout erledigten Oliver Hunke und die Agentur seitenweise mit Sitz in Bielefeld und Berlin. Die Texte fürs Magazin und Medienmitteilungen haben wir gemacht.

Eine Investition in die Zukunft

Die Verantwortlichen haben während der Bauzeit mehr als 30 Millionen Euro in die Hand genommen und das Geld in die neue Solymar Therme investiert. Sie haben ein neues, zeitgemäßes Konzept umgesetzt. Entstanden ist eine Therme mit einem attraktiven Sport- und Familienbad, mehreren Thermalinnen- und Thermalaußenbecken mit vielen unterschiedlichen Wasserattraktionen und befüllt mit dem wertvollen Heilwasser aus der Paulsquelle sowie eine großzügige Saunalandschaft mit hoher Aufenthaltsqualität. Vom Saunagarten und den Terrassen der Solymar Therme aus eröffnet sich ein einzigartiger Blick hinaus auf das Liebliche Taubertal.

Lust auf Therme

Der Betreibe, die Solymar Therme GmbH & Co.KGr hat schon vor der Eröffnung über die Veränderungen und Neuigkeiten aus der Solymar Therme informiert und  im Magazin zu einem virtuellen Rundgang eingeladen, bei dem die Leser nicht nur Wissenswertes über die Therme erfahren haben. Neben dem praktischen Nutzwert des Magazins mit Öffnungszeiten, Angeboten, Tarifzonen und einigen Besonderheiten ging es uns in erster Linie darum, Lust auf das Entspannen im Sole-Wasser der Paulsquelle und beim Saunabaden machen.

Glückwunsch

Der Start war erfolgreich. Wir freuen uns mit der Solymar Therme GmbH & Co.KG, der Stadt Bad Mergehntheim und allen Thermenfans zwischen Würzburg und Heilbronn.

Verbindliche Regeln für Bürgerbeteiligung – warum und wie funktioniert das?

B4 Grafik IMG_4233Die Stadt Überlingen hat am Freitag vor den Herbstferien Bürgerinnen und Bürger über die vorbildliche Bürgerbeteiligung, so wie sie die Stadt Heidelberg praktiziert, informiert. Wolfgang Erichson, Bürgermeister in Heidelberg im Dezernat für Integration, Chancengleichheit und Bürgerdienste, stellte die Heidelberger Leitlinien Überlinger Bürgerinnen und Bürgern in einer öffentlichen Veranstaltung im Museumssaal vor.

Exkurs in die Landesgartenschaustadt Überlingen

Anlass für die Information ist die Forderung nach Bürgerbeteiligung beim Thema Landesgartenschau 2020 in Überlingen. Hier steht die Stadt vor dem Problem, dass es bereits 2011 und 2012 Bürgerwerkstätten gab. Die Bürger entwickelten ihre Visionen wie ein künftiger Bürgerpark aussehen soll. Die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung flossen bereits in den Auslobungstext für einen städtebaulichen Ideenwettbewerb ein. Im Siegerentwurf des Büros relais Landschaftsarchitekten sind die Anregungen, zum Beispiel der Wunsch, das Ufer des Bodensees zu renaturieren,  berücksichtigt. Am 28. April 2013 stimmten die Bürgerinnen und Bürger in Überlingen bei einem Bürgerentscheid dann dafür, dass die Stadt die Landesgartenschau 2020 – auf Grundlage des Siegerentwurfs – ausrichtet. Die Verfallszeit von Informationen oder auch das Gedächtnis der Bürger ist aber sehr kurz. 2014 poppt in der Stadt plötzlich wieder die Frage nach Bürgerbeteiligung auf. Zu Wort melden sich Bürgerinnen und Bürger, die sich an der Bürgerbeteiligung vor dem Bürgerentscheid gar nicht beteiligt hatten. Manche sind erst später nach Überlingen gezogen oder haben sich damals noch nicht für das kommunale Thema interessiert. Infrage stellen die „neu“ engagierten Bürger jetzt die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung, die bereits stattfand, und sie sind konkret gegen die Renaturierung des Seeufers. Ihre Unzufriedenheit bringen die Bürger gegenüber der Verwaltung zum Ausdruck, die so zum Buhmann wird.

Bürgerbeteiligung schafft Vertrauen

Heidelberg hat sich Leitlinien für Bürgerbeteiligung gegeben, die verbindlich sind. Nach Einschätzung von Bürgermeister Wolfgang Erichson hat die verbindliche Bürgerbeteiligung das gegenseitige Vertrauen in Heidelberg vergrößert.

Studie zum Thema

Entscheidungen werden zudem, wie die Anfang September veröffentlichte Studie der Bertelsmann Stiftung t/hs.xsl/nachrichten_122050.htm) zeigt, eher akzeptiert, selbst wenn Bürgerinnen und Bürger inhaltlich nicht zustimmen, sofern die Bürgerinnen und Bürger beteiligt waren. 

Verbindliche Spielregeln

Bürgermeister Wolfgang Erichson sagte, das Ziel in Heidelberg war es, verbindliche Spielregeln festzulegen, die anerkannt werden. Wissenschaftlich begleitet hatte die Entwicklung der Leitlinien für die 150.000 Einwohner Stadt Prof. Dr. Helmut Klages. Handlungsbedarf hatte die Stadt Heidelberg gesehen, da Bürgerinnen und Bürger heute andere, höhere Ansprüche an Teilhabe stellen. Das Interesse an kommunalen Themen sei in den vergangenen Jahren zudem wieder größer geworden.

Mehrheit möchte Chance auf Beteiligung

Der Bürgermeister berichtete, für dreiviertel der Bürger sei es wichtig, dass sie sich beteiligen können. Das bedeute aber nicht, dass sie sich tatsächlich beteiligen. Die vom Gemeinderat beschlossenen Leitlinien der Bürgerbeteiligung sind in Heidelberg Ortsrecht. Es gibt eine Satzung – das heißt die Bürgerinnen und Bürger haben einen Rechtsanspruch auf Bürgerbeteiligung.

Ein Fazit

Die Erfahrung, die die Stadt Heidelberg mit ihrer verbindlichen Bürgerbeteiligung machte, ist nach Aussage von Bürgermeister Wolfgang Erichson sehr gut. Hauptmotiv der Bürger, sich zu beteiligen, ist vor allem die persönliche Betroffenheit. Eine kleinere Gruppe habe zudem ein generelles Interesse daran, was in der Stadt passiert. 57 Prozent der Bürger möchten sich hauptsächlich informieren, so Bürgermeister Wolfgang Erichson. 39 Prozent wollten ihren persönlichen Standpunkt äußern. Die Mehrheit bewerte die frühzeitige Information und die verbindlichen Regeln sehr positiv. Ein Konsens lasse sich nicht immer erreichen. Unterschiedliche Bürgermeinungen treffen aufeinander. Bei Bürgerbeteiligungen vergrößerten sich Schnittmengen.

Verbindliche Regeln zur Bürgerbeteiligung

Heidelbergs Bürgerinnen und Bürger werden frühzeitig in die kommunalen Planungen eingebunden und sind damit wichtige Ideengeber für die Fachverwaltung und für den städtischen Gemeinderat. Damit Bürgerbeteiligung zuverlässig funktioniert, wurden in Heidelberg gemeinsam mit den Bürgern Leitlinien für mitgestaltende Bürgerbeteiligung entwickelt. 2012 wurden diese einstimmig durch den Heidelberger Gemeinderat beschlossen.

Transparente Entscheidungen

Anhand einer Vorhabenliste können sich Heidelberger Bürgerinnen und Bürger frühzeitig über laufende städtische Vorhaben und zukünftige Projekte informieren. Neben dem aktuellen Planungsstand finden sich in der Liste auch Informationen zu Projektkosten sowie die jeweiligen Ansprechpartner. Damit erleichtert die Vorhabenliste den Dialog zwischen Stadt und Bürgerschaft und ermöglicht die frühzeitige Mitgestaltung bei Projekten. Fragen zur Bürgerbeteiligung beantwortet eine städtische Koordinationsstelle.

Wir kümmern uns um Kommunikation

Wir kümmern uns um die Kommunikation der Stadt Überlingen, haben die BürgerInfo mit dem Heidelberger Bürgermeister Wolfgang Erichson für das am 5. November erscheinende Mitteilungsblatt der Stadt und die Homepage zusammengefasst. Wir berichten über die Bürgerbeteiligung in Überlingen seit Ende 2011. Zuletzt nahmen wir am Spaziergang über den heutigen Campingplatz und eine Infoveranstaltung zum selben Thema teil.

 Foto: Quelle Vortrag Wolfgang Erichson, Bürgermeister in Heidelberg im Dezernat für Integration, Chancengleichheit und Bürgerdienster, Stadt Heidelberg