Bürgerkommunikation

Politiker müssen mit Menschen sprechen. Auch Großprojekte sind heute nur noch durchsetzbar mit und keinesfalls gegen die Bürger. Das ist eine Lehre aus „Stuttgart 21“ und vielen anderen Projekten. Bürgerinformation und Bürgerbeteiligung sind Voraussetzung für erfolgreiche Politik. Gut gemachte, professionelle Bürgerkommunikation schafft Nähe zu den Menschen.

Trend zur direkten Kommunikation

Oberbürgermeister und Oberbürgermeisterinnen müssen genauso wie andere Politiker ihre Politik transparent machen und sie den Menschen erklären, um mit den Bürgern auf Augenhöhe diskutieren zu können. Dazu benötigen sie verständliche,  journalistisch geschriebene Texte. Die direkte Kommunikation und Bereitstellung von Informationen – sei es bei Bürgergesprächen, Bürgerworkshops, Foren oder im Web –  spielt eine immer wichtigere Rolle.

Gesellschaftlichen Wandel begreifen

Printzeitungen befinden sich im freien Fall. Das Durchschnittsalter von Abonnenten liegt bei vielen Regionalzeitungen heute jenseits von 60 Jahren. Moderne Verwaltungen und Städte nehmen die Herausforderung an und reagieren auf den gesellschaftlichen Wandel und auf Veränderungen der medialen Welt.

Die Sprache der Menschen

Städte informieren auf ihren Websites, über Social Media wie Facebook oder den Kurznachrichtendienst Twitter ihre Bürger direkt. Sie bemühen sich darum, die Menschen an den Orten zu treffen, an denen sich die Bürger tatsächlich aufhalten. Mitteilungsblätter, die die Sprache der Menschen und nicht der Verwaltung sprechen, und Internetauftritte mit aktuellen Stadtnachrichten sind Visitenkarten der Städte.

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