Das macht die Schule aus…Imagebroschüre für die Gemeinschaftsschule Salem

Pünktlich zum ersten Infotag für die Eltern der Viertklässler ist die Imagebroschüre für die Gemeinschaftsschule Salem erschienen. Wir haben es so gemacht: DINA 4 quer, 28 Seiten, kurze prägnante Texte, Fotos, die den Schulalltag zeigen, und Testimonials von Schülern, Eltern und Lehrern. Konzept, Interviews und Begegnungen in der Schule haben viele neue Einblicke gebracht und Freude gemacht.

Eltern eine Schulart erklären

Ich denke, die größte Herausforderung ist es gewesen, Eltern eine Schulart zu erklären, die sie nicht aus eigenem Erleben kennen. Tschüs Klassenzimmer. Das pädagogische Konzept mit dem längeren gemeinsamen Lernen funktioniert nur, wenn tatsächlich stärkere und schwächere Schüler einer Jahrgangsstufe miteinander lernen. Sofort eingeleuchtet hat mir, dass auch die Stärkeren profitieren, weil sie den Stoff erst selbst durchdringen müssen, bevor sie ihn anderen Schülern, also den Schwächeren, erklären können und dass Stärkere durch die Wiederholung unbedingt selbst profitieren. Das Ganztagskonzept und rhythmisierte Schultage haben mich überzeugt. Sehr gut finde ich, dass Lehrer ihren Input bei Bedarf wiederholen und einer ganzen Klasse, einer kleineren Gruppe oder einzelnen Schülern den Stoff auch mehrmals erklären, wenn die Schüler signalisieren, dass sie ihn noch nicht verstanden haben. So vermeiden sie, dass sie Schüler abhängen, die dann auf Nachhilfe angewiesen sind.

Kommunizieren über Cloud

Über den Leistungsstand ihrer Kinder können sich Eltern auf einer Cloud informieren, wo die Lehrer detaillierte Informationen bereit stellen und und Rückmeldungen geben. Das erscheint mir eine zeitgemäße Form der Kommunikation zu sein. Da es mit Ausnahme des Lernens von Vokabeln keine Hausaufgaben gibt, haben die Eltern weniger Einblicke in das, was ihre Kinder gerade lernen. Ach ja, die Digitalisierung. Die Kinder arbeiten selbstverständlich auch am PC oder mit Tablets, die Schüler anderen Schülern selbst ausgeben.

Starke Schule 2017

In Salem habe ich engagierte Lehrerinnen und Lehrer, Lernbegleiter und Lerncoachs und viele selbstbewusste und entspannte Kinder getroffen. Das räumliche Konzept mit großzügigen Lernateliers, Lerninseln und Inputräumen entspricht den pädagogischen Anforderungen. Die Lage direkt am Salemer Schlosssee, beim Schlossseestadion und den Sportanlagen und in Nachbarschaft der gerade entstehenden neuen Gemeindemitte ist perfekt. Die Gemeinschaftsschule Salem, die 2017 von Kultusministerin Susanne Eisenmann als „starke Schule“ ausgezeichnet worden ist und Landessieger wurde, ist eine echte Vorzeigeschule.

Abitur in Salem

Die Gemeinde möchte, wenn es soweit ist, gern eine eigene Oberstufe einrichten. Das ist der Traum, den Gemeinde, Schule und Eltern gemeinsam träumen. Schülerinnen und Schüler könnten dann in Salem erstmals auch an einer staatlichen Schule Abitur machen. Eine Voraussetzung, damit es klappt, ist eine stabile Vierzügigkeit und eine Mindestanzahl von Kindern, die in der Gemeinschaftsschule auf Gymnasial- und Realschulniveau lernen.

Eltern stimmen ab

Die Eltern und die Salemer Kinder haben es selbst in der Hand. Ich drücke Salem die Daumen. Hier geht es zur Imagebroschüre.