#bcbs17

Blogger, digitale Nomaden, Netz-Enthusiasten, Menschen, die in der digitalen Welt aufgewachsen oder darin angekommen sind, die in der digitalen Umwelt leben und arbeiten, treffen sich am ersten Aprilwochenende, am Samstag und Sonntag 1. und 2. April, zum mittlerweile fünften Barcamp in Konstanz. Das Come Together ist schon am Freitagabend, 31. März, um 19 Uhr in der HTWG.

So funktioniert’s

Ein Barcamp, manchmal auch als Unkonferenz oder Ad-hoc-Nicht-Konferenz bezeichnet, ist eine offene Tagung, eine Open Source Plattform, mit offenen Workshops. Die Inhalte und den Ablauf des Barcamps legen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu Beginn der Tagung selbst fest und sie gestalten im weiteren Verlauf auch die Sessions. Bei einem Barcamp gibt es kein vorgegebenes Programm. Jeder Teilnehmer darf grundsätzlich über jedes Thema referieren und in den Sessions mitdiskutieren. Die einzige Voraussetzung ist: Das Angebot muss die anderen Teilnehmer interessieren. Jeder Barcampteilnehmer und jede Teilnehmerin kann eine Session vorschlagen und anbieten. Die Teilnehmer spüren während des Barcamps neue Trends auf, tauschen sich aus und teilen ihr Wissen. Die Teilnehmer kommen vor allem, um sich fortzubilden und zu netzwerken.

Zuerst in Kalifornien

Zum ersten Barcamp überhaupt lud Software-Entwickler, Verleger und Konferenzveranstalter Tim O’Reilly 2005 in Kalifornien ein. Ein Jahr später fanden schon die ersten Barcamps in Berlin und Wien statt, 2008 gab es das erste am Bodensee in Friedrichshafen und 2010 trafen sich zum ersten Mal Teilnehmer eines Barcamps in Konstanz. Auch in den USA gibt es weiterhin Barcamps zu unterschiedlichen Themen. Überregional bekannt sind die Veranstaltungen im Silicon Valley und den Großstädten an der Ostküste.

Erstes Aprilwochenende 2017

Finanziert werden Barcamps, besonders auch das Catering, hauptsächlich von Sponsoren. Außerdem braucht es Räume mit WLAN und Strom. Die Räume und die Infrastruktur fürs 8. Barcamp Bodensee 2017, Hashtag: #bcbs17, stellt wieder die HTWG Konstanz zur Verfügung. Die Hochschule liegt direkt am Konstanzer Seerhein. Organisator Oliver Gassner, der selbst schon an etwa 50 Barcamps teilgenommen hat, hat dieses Mal mit einer kleinen Teilnahmegebühr in Höhe von regulär 30 Euro kalkuliert. Jeder angemeldete Teilnehmer kann kostenfrei einen weiteren Teilnehmer anmelden und mitbringen. Sessions, Essen und Getränke, sind für die Teilnehmer kostenfrei. Wie spannend das Barcamp Anfang April in Konstanz wird, hängt allein von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ab. Wichtig für alle, die nicht unbedingt zu den Frühaufstehern gehören: Los geht’s am Samstag schon um 8.30 Uhr (bis 19 Uhr) und am Sonntag um 9 Uhr (bis 18 Uhr).

Mehr Infos und Anmeldung unter http://www.barcamp-bodensee.de/2017/02/anmeldung-zum-barcamp-bodensee-2017-313.html

Event-Hashtag für Twitter, Facebook, Google+: #bcbs17

Tag / Label für Weblogs, Flickr, delicious etc.: bcbs17

Webadresse: http://barcamp-bodensee.de

Der Konstanzer Almanach 2017 ist da

konstanzer-almanachDer Konstanzer Almanach 2017 ist da. Rechtzeitig am ersten Adventswochenende lag das Jahrbuch der Stadt Konstanz, das die Stadt Konstanz und der Verlag Stadler gemeinsam herausgeben, in den Buchhandlungen aus.

Konstanzer Geschichte(n)

Viele Autorinnen und Autoren haben an dem rund 100 Seiten dicken Jahrbuch, das Konstanzer Geschichten und Konstanzer Geschichte erzählt, mitgearbeitet. Begeistert hat mich am Konstanzer Almanach von Anfang an, dass die Autoren in dem Jahrbuch die Chance haben, ein bisschen ausführlicher über Konstanzer Themen zu schreiben. Die Texte sind zwischen 5.000 und bis zu 10.000 Zeichen lang. Wir erfahren im Konstanzer Almanach, was in der Stadt wichtig ist und was die Menschen bewegt.

Die Stadt in „Short Storys“

Die „Short Storys“ handeln von der Entwicklung eines neuen Konstanzer Stadtteils Nördlich Hafner genauso wie zum Beispiel von der Papstwahl am 11.11.1417 in Konstanz oder der Geschichte des Velo- und Motorfahrer-Clubs Konstanz.

Das große Ganze

In unserer digitalen Zeit, in der wir ständig die Wahl zwischen vielen unterschiedlichen Medien, Informationskanälen und sekündlich neuen Informationshäppchen haben, geht uns der Blick fürs große Ganze schnell verloren. Ein Jahrbuch wie der Konstanzer Almanach erzählt anders als die kurzen Nachrichten im Web die ganze(n) Geschichte(n).

Eine Entdeckungsreise

Über den  Auftrag, den Konstanzer Almanach 2017 redaktionell zu begleiten, habe ich mich persönlich sehr gefreut. Die Arbeit war wie eine kleine Entdeckungsreise und hat mir sehr viel Spaß gemacht. Und je länger ich mich mit den Texten befasst habe, desto mehr bin ich zur Überzeugung gekommen, dass der gedruckte Konstanzer Almanach für alle, die sich für ihre Stadt interessieren, eigentlich unverzichtbar ist. Hier geht es zu den Nachrichten der Stadt Konstanz.